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International Cup in Castel D'Ario/Italien - 26./27. Januar 2019

 

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Das erste große Highlight des neuen Jahres stand bereits an - für Marcus, Franzi und Sandra ging es am Wochenende mit dem deutschen Nationalteam nach Italien zum International Cup. Dort warteten eine Vielzahl von hochkarätigen Gegnern aus 13 verschiedenen Nationen auf sie. Es wurde ordentlich gekämpft, viele neue Erfahrungen gesammelt und vor allem Spaß gehabt. Am Ende gab es für das Damen Kumite Team noch die Silbermedaille als krönenden Abschluss. Alles zu unserer laaaaangen Reise könnt ihr hier lesen...

Freitag früh. 4:30 Uhr. Der Beginn unserer Reise. Von Dresden aus starteten wir bei einer Eiskälte unsere Fahrt nach Italien. Nach anfänglichen Problemen mit der Sicht, aufgrund dauernd zufrierender Scheiben, verlief das Ganze quasi reibungslos. Während Marcus sich die Position am Steuer nicht entlocken lies, nutzten Franzi und Sandra die Möglichkeit ihre Akku's aufzuladen. Paul vom Dojo Ouchi begleitete uns ebenfalls und sorgte dabei für die musikalische und humorvolle Unterhaltung. Pünktlich zur Mittagszeit, in den Tiefen des Brennerpasses, war es Zeit für die erste Mahlzeit auf italienischem Boden - natürlich Pizza. Wie sollte es auch anders sein? Mit wohlgeschlagenen Mägen und bei 10°C mit Sonne, legten wir auch die restlichen Kilometer über Kilometer zügig zurück. Gegen 16:00 Uhr erreichten wir schließlich unser Hotel in Castel D'Ario, welches für das Wochenende unsere Bleibe sein sollte. Kaum angekommen begrüßten uns schon die ersten mehr oder weniger bekannten Gesichter. Auch einige unserer Teamkollegen konnten wir schnell ausfindig machen und beschlossen, die restliche Zeit zu nutzen, um gemeinsam die Stadt zu erkunden. Das war leider auch schneller getan als erwartet. Aber das sollte uns nicht den Spaß nehmen und so schlugen wir die restlichen Minuten mit diversen Gesellschaftsspielen tot. Danach ging es zum großen Dinner. Groß im wahrsten Sinne, denn über 200 Leute auf einmal zu beherbergen, ist schon eine Hausnummer. Mit viel Spaß, interessanten Geschichten, irrsinnigen Wetten und natürlich auch einem 3-Gänge-Essen, verbrachten wir den Abend bis alle totmüde in ihre Betten fielen.

Der nächste Morgen startete zunächst mit einem ausgiebigen Frühstück, bevor wir uns auf den Weg in die Wettkampfhalle machten. Einige Kreisverkehre inklusive Extrarunden später, waren wir auch schon da. Nach einer kurzen Teambesprechung begannen endlich die Wettkämpfe. Bei den Damen starteten Nicole aus München, Franzi, Sandra und bei den Herren Marcus, Paul, Marwin aus Aalen und Emilio aus Köln. Zunächst gaben alle ihr Bestes in den Einzelkategorien, auch wenn nicht alles immer perfekt lief. Der Ein oder Andere konnte sich sogar über die Vorrunde hinaus kämpfen. Am Ende schaffte jedoch keiner den Sprung auf das begehrte Einzelpodest, sammelte dafür aber umso mehr Erfahrungen. Gerade in Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft im Sommer, war so ein Vergleich auf internationaler Ebene ganz praktisch. So wissen wir an welchen Stellen noch geschraubt werden muss und können im Training daran arbeiten. Neben den Einzelwettkämpfen standen auch noch die Teamkategorien in Kata und Kumite an. In Kata konnte weder das Damen- noch das Herrenteam etwas ausrichten. Besser sah es im Kumite aus - während die Herren in der ersten Runde leider gleich auf den späteren Sieger Belgien trafen, erkämpften sich die Damen ihren Platz im Finale. Dort mussten sie sich leider Italien geschlagen geben, konnten dafür aber die Silbermedaille mit nach Hause nehmen. Nach der Siegerehrung hieß es, schnell unter die Dusche hüpfen und ab zur Sayonarafeier. Diese fand glücklicherweise gleich im Restaurant des Hotels statt, so dass der (Rück-)Weg ziemlich kurz war. Bei Wein und Wasser amüsierten wir uns, tauschten Geschichten aus und brachten uns mit kleinen Denkspielen gegenseitig an den Rand der Verzweiflung. Für die nötige Unterhaltung sorgte, neben der normalen Musik, die Karaokemaschine. Getrieben von einer Idee, überzeugten wir Paul auch von einer kleinen musikalischen Darbietung. Mit der Unterstützung von einigen Italienerinnen und uns Teamkollegen performte er standesgemäß zu Britney Spears und eröffnete damit auch die Tanzfläche, wo alle ausgelassen den Abend ausklingen ließen. Nach einem letzten Drink an der Hotelbar in den frühen Morgenstunden, kroch auch der Letzte unter seine Bettdecke.

Am Sonntag fand noch der Shogun Cup - das Turnier für den Nachwuchs statt. Unsere Starter, die natürlich nicht bis zum Ende mitfeierten, erwarteten uns bereits beim Frühstück. Nach dem Auschecken und mit gepackten Sachen ging es ein letztes Mal zur Halle. Dort sicherten wir uns einen Platz auf der Tribüne, während Marcus und Paul als Coach fungierten. An den Start gingen dabei Kaan aus Köln (1. Platz Kata, 3. Platz Kumite und bester männlicher Teilnehmer), Paul (2. Platz Kata, 3. Platz Kumite) und Gazi (2. Platz Kumite) aus Oberkochen und Marwin aus Aalen (2. Platz Kumite). Leider konnten wir die Wettkämpfe nicht bis zum Ende mitverfolgen, da uns ja noch über 12 Stunden Fahrt bevorstanden. Natürlich drückten wir weiter die Daumen und machten uns auf den Rückweg. Die erste Teilstrecke steuerte uns Paul sicher durch die Prärie. Nach dem obligatorischen Abendessen bei der Goldenen Möwe, übernahm Marcus und steuerte uns direkt Richtung Heimat. Diese erreichten wir dann auch irgendwann in den frühen Stunden des Montags. Völlig ausgepowert und mit Schmerzen im Hintern freuten sich alle auf ihr Bett. Es war echt ein super schönes Wochenende mit ganz viel Spaß und vielen neuen Erfahrungen.

Oss Sandra