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Mit Lust auf Sommer, Sonne und Karate machten
wir uns auf den Weg ins weitentfernte NRW - nämlich nach Ostbevern zum
Sommergasshuku. Dort erwarteten uns vier
Tage voller Training, Schweiß und
gemeinsamer Zeit. Mit über 180 anderen
Karateka aus ganz Deutschland sollte das
definitiv nicht langweilig werden. On top
gab es auch noch zwei Dan-Prüfungen aus
unserem Dojo...
In
Mitten der Sommerferien machten wir uns am
Morgen des Donnerstags auf
unsere Deutschlandreise. Wie beim
bekannten Brettspiel durchquerten wir eine
handvoll Bundesländer, düsten über diverse
Autobahnen und versuchten, auf schnellstem Weg an
unser Ziel zu kommen. Tatsächlich meisterten wir drei
Mädels die über 500km relativ zügig und
konnten ganz entspannt im Dunstkreis von Münster
ankommen. Zunächst wurde unser Domizil für die
nächsten Tage bezogen - eine Ferienwohnung in the
middle of nowhere - dafür umso gemütlicher. Kurz
die Beine hoch und - endlich - mal wieder sitzen.
Danach ging es Richtung Ostbevern-Zentrum
zur Beverhalle, dem Trainingsort
der nächsten Tage. Nach vielen Umarmungen und
Begrüßungen starteten wir ins Training. Als Gasttrainer
waren einige hochrangige Namen vor Ort. Unser Bundestrainer
Nagai Shihan (9. Dan) reiste extra
aus Japan an. Unterstützt wurde er von Aragane
Shihan (8. Dan) und Murakami Shihan
(8. Dan), welche die Trainingseinheiten unter sich
aufteilten.
In allen Einheiten wurde sehr viel
Wert auf die grundlegenden Techniken
des Karate gelegt. Besonders die Nutzung der
verschiedenen Körperachsen und -grenzen,
um möglichst schnell und effizient zu handeln.
Dabei ist auch die richtige Atmung sowie
die Nutzung der Schwerkraft unabdinglich.
Besonders Murakami Sensei nahm sich
dieser Bereiche an und ließ uns bei den passenden
Übungen ordentlich schwitzen. Auch Aragane
Sensei setzte Schwerpunkte bspw. in puncto
Kontrolle der Techniken - das wurde bei
entsprechenden Partnerübungen in diversen
Anwendungen trainiert. Durch den Fokus auf
die Basics konnten alle
Graduierungen neuen Input
mitnehmen und an den Feinheiten feilen.
Natürlich durfte auch etwas Ausgleich
nicht fehlen - die Zeit vor und nach dem
Training wurde also entsprechend genutzt.
Während die Vormittage meist mit terminlichen
Verpflichtungen einhergingen -
Dojoleiter-Versammlung, Kader-Training etc. -
freuten wir uns auf die gemeinsame Zeit am Abend.
In unserem kleinen Ferienhäuschen kochten
wir gemeinsam, quatschten über alte Zeiten,
tauschten Gedanken zum Training aus und lachten
herzhaft miteinander. Den Samstagabend
verbrachten wir mit den anderen Dojo's bei der Lehrgangsfeier.
Nachdem wir uns beim Buffet den Bauch
vollgeschlagen hatten, wurden neue und alte
Kontakte gepflegt und in gemütlicher Atmosphäre
gefeiert.
Aber was denn gefeiert? Natürlich das Bestehen
der Gürtelprüfungen. Während der
Großteil am Samstag fleißig trainierte, zitterten
einige bei ihrer Prüfung zur nächsten Graduierung.
Darunter auch zwei Torii's.
Für Mike stand der große Schritt zum Shodan
an und Sandra stellte sich der
Herausforderung Sandan. Beide gaben ihr
Bestes, kämpften sich durch die einzelnen
Prüfungspunkte und wurden am Ende belohnt. Herzlichen
Glückwunsch zur neuen Graduierung! Logisch,
dass das am Abend gefeiert werden musste.
...und schneller als man schauen konnte, waren die
vier Tage quasi schon
vorbei. Nach der abschließenden Einheit am
Sonntag, stand nur noch die Heimreise
auf dem Plan. Diese zog sich - trotz motivierender
Kaffee- und Eis-Pause - doch etwas in die Länge.
Nichtsdestotrotz kamen wir am Abend erfolgreich in
Dresden an.
Ein großer Dank gilt dem Dojo
Yamauchi Yodo und seinen fleißigen
Helfern für die ganze Organisation. Wir freuen uns
schon aufs nächste Jahr, denn -
Spoileralarm - es geht zum Gasshuku wieder
nach NRW.
Oss Sandra








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