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Bundeslehrgang in Dresden 2026 - 24./25. Oktober

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Ende Oktober lud das Dojo Torii Dresden gemeinsam mit dem Dojo Nitta Dresden zum Herbst-Bundeslehrgang ein. Neben Eugen Landgraf Sensei (8. Dan) und Frank Stuckemeier Sensei (7. Dan) beehrte uns dieses Mal ein besonderer Gast - Sensei Shinji Tanaka (7. Dan)

Diese Gelegenheit ließen sich fast 200 Karateka nicht entgehen und sorgten für eine gut gefüllte Halle. Nach einer kurzen Erwärmung - von Tanaka Sensei höchstpersönlich angeleitet - begannen alle Graduierungen mit einer gemeinsamen Trainingseinheit. Tanaka Sensei legte dabei viel Wert auf den korrekten Einsatz der Hüfte und Beinmuskulatur sowie dem achsengerechten Durchführen der einzelnen Techniken. Vertieft wurden diese Aspekte in diversen Kihon- Kombinationen und einer Interpretation des Sanbon Kumites. Nach einer kurzen Verschnaufpause erfolgte das weitere Training getrennt nach Graduierungen. Zunächst vermittelte Landgraf Sensei der Unterstufe die Grundlagen des Zukis. Parallel dazu erhielt die Mittelstufe bei Stuckemeier Sensei eine dynamischere Anwendung. Neben diversen Kihon-Kombinationen wurde auch gemeinsam mit dem Partner trainiert. Tanaka Sensei nahm sich die Oberstufe ab Braungurt an. Den Anfang machte eine Wiederholung der Kata Bassai Dai. Hierbei erklärte Tanaka einige Feinheiten einzelner Sequenzen. Gefestigt wurden diese schließlich bei einigen Bunkai-Anwendungen am Partner. Im letzten Trainingsdrittel rotierten die Trainer bei der Unter- und Mittelstufe. Während auf die Weiß- bis Orangegurte eine Kata-Session wartete, ließ Eugen Sensei die Grün- und Violettgurte in diversen Kumite-Anwendungen schwitzen. Die Oberstufe befasste sich derweil intensiv mit der Kata Gangaku unter dem wachsamen Auge von Tanaka.

Nach knapp drei Stunden Training und ordentlich neuem Input im Kopf, ließen wir den Samstag noch gemütlich ausklingen. Beim gemeinsamen Abendessen im griechischen Restaurant „Poseidon II“ wurden die Beziehungen der Dojos untereinander gepflegt, reichlich über Karate philosophiert und die Kohlenhydrat-Speicher wieder aufgefüllt.

Dank der Zeitumstellung wurde die Regenerationszeit um eine Stunde verlängert - also konnte am Sonntag frisch und fit ins Training gestartet werden. Dies gelang am Besten mit einer Heian Shodan zur Erwärmung. Danach folgten noch einige Kihon-Kombinationen und ein kurzer Exkurs in die S.K.I.F. Kihon Ippon Kumite-Variationen. Damit wurde der Körper ordentlich auf Betriebstemperatur gebracht. Nach einer kurzen Pause sollte es für einige Teilnehmer ernst werden - es standen die Gürtelprüfungen bis zum 1. Kyu an. Auch einige unserer Torii's stellten sich dieser Herausforderung und meisterten diese - in dem Sinne - herzlichen Glückwunsch an unsere neuen Gürtelträger!

Während also auf der einen Hallenseite die Nerven teilweise blank lagen, durfte der Rest des Teilnehmerfeldes fleißig weiter trainieren. Tanaka Sensei widmete sich dabei der Oberstufe und studierte detailliert diverse Katas. Dabei ging er besonders auf die einzelnen Feinheiten, das korrekte Bewegungsmuster sowie die Hüftrotation u.a. beim Ausholen ein. In der Kata Nijushiho vertiefte er dies noch einmal und nutzte dafür verschiedene Bunkai-Formen, welche am Partner angewendet wurden. Mit Ende der Prüfungen und dem gemeinsamen Owari fand das Lehrgangswochenende seinen Abschluss. Nun gilt es, die gelernten Inhalte mit ins eigene Dojo zu nehmen und dort regelmäßig zu üben.

Oss Sandra