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Nagai Cup in Burghausen 2026 - 25./26. April

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Wie fast jedes Jahr im April zog es uns ins bayrische Land - aber nicht für Urlaub. Der Nagai Cup stand vor der Tür und das Dojo Sakamoto in Burghausen lud dazu ein. Gemeinsam mit Teilnehmern aus Deutschland, Österreich, Tschechien, Italien und der Schweiz nutzen wir das sonnige Wochenende für intensive Kämpfe im Wettkampfpool. Auch wir schickten eine kleine Gruppe an Aktiven und Kampfrichtern in den Ort mit der weltlängsten Burganlage und kehrten nicht mit leeren Händen heim...

Mit einer obligatorischen Verspätung starteten wir am Freitag Nachmittag in Richtung Burghausen. Im großzügigen 9er-Bus machten wir uns es so gut wie möglich bequem - egal ob am Steuer, in der Online-Vorlesung der Uni oder bei einer Telefonkonferenz. Jeder hatte seinen Platz und war bereit für eine ziemlich lange Fahrt. Diese verlief soweit staufrei und entspannt. In der abendlichen Stunde lüstete es uns nach einem feinen Dinner
in Regensburg. Der Italiener kurz hinter der Autobahnabfahrt wurde schließlich als Ziel auserwählt und kostete uns am Ende des Tages - dank der exorbitanten Wartezeiten - viel zu viel unserer wertvollen Zeit. Nichtsdestotrotz erreichten wir in später Stunde unser Ziel und konnten sogar noch einen Blick auf die beleuchtete Burganlage erhaschen. Dann hieß nur noch die Ferienwohnung ausfindig machen (komplizierter als gedacht so nachts halb 12) und ab ins Bett...

Nach einer verhältnismäßig langen Nachtruhe starteten wir in den Samstag. Bei Kaffee und Brezn in der Burghausener City bereiteten wir uns auf den Tag vor. Für Thomas, Hagen und Sandra sollte dieser adrett mit Hemd und Krawatte stattfinden - denn die drei fungierten beim Nachwuchsturnier als Kampfrichter. Als einziger Vertreter unseres Dojos hielt Hauke unsere Ehre hoch und erreichte sowohl in Kata als auch im Kumite den 2. Platz in seiner Kategorie. Das musste natürlich gefeiert werden - bei einem kleinen Sightseeing-Trip entlang der Burganlage. Pünktlich zur Golden Hour vertraten wir uns also noch etwas die Beine und konnten tatsächlich unsere Umgebung auch mal kennenlernen. Sonst waren die Wettkampftage meist so lang, dass für solche Unternehmungen nie Zeit war. Zum Abschluss des Tages kochten wir noch ein feines Mahl in der FeWo, um unsere Energiereserven für den nächsten Tag aufzufüllen. In gemeinsamer Runde ließen wir schließlich den Tag ausklingen und fielen müde in unsere Betten.



Der Sonntag begann mit einem zeitigen Frühstück und dem Zusammenpacken. In der Wettkampfhalle angekommen - mal wieder bei schönstem Sonnenschein - wurde es ernst. Dieses Mal waren deutlich mehr Teilnehmer als in den letzten Jahren - schön zu sehen, dass dieses Turnier auch international ein fester Termin im Kalender ist. Hagen und Thomas wählten das gleiche Outfit wie am Vortag. Sie fungierten als Haupt- und Seitenkampfrichter an ihrem jeweiligen Pool. Den Anfang machten die Team-Wettkämpfe. In der Kategorie "Kata-Team - Damen und Herren" starteten Theresa und Sandra (gemeinsam mit Alina aus Greven) für Deutschland. Für einen Podestplatz reichte es bei der starken Konkurrenz nicht, aber für das wenige Training zusammen, zeigten sie eine gute Leistung. Weiter ging es für Theresa und Jessica mit Kata Einzel und später für Theresa noch mit Kumite. Bei einem großen und starken Teilnehmerfeld konnte sich zwar keine bis zum Ende durchsetzen, aber sich wenigstens den ein oder anderen Punkt sichern. Zum Abschluss stand noch Team-Kumite auf dem Programm. Und da spontan bekanntlich am Besten ist, sprang Sandra kurzerhand als dritte Kämpferin ein. Gemeinsam mit Theresa und Bianca aus München erkämpften sie sich den 3. Platz.



Zu doch etwas vorgerückter Stunde verließen wir schließlich Burghausen und begaben uns in Richtung Heimat. Mit ordentlich Tempo auf dem Tacho und einem obligatorischen Halt beim Goldenen M, erreichten wir gegen Mitternacht den Hafen der Heimat - das gute alte Dresden...

Danke an das Dojo Sakamoto für die super Organisation der beiden Wettkampftage und herzlichen Glückwunsch zum 30-jährigen Dojo-Jubiläum.

Oss Sandra.


Samstag - Impressionen vom Wettkampf


Samstag - kleiner Abendspaziergang auf der Burganlage


Sonntag - Eindrücke aus den Team- und Einzelwettkämpfen