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Wie
fast jedes Jahr im April zog es uns ins
bayrische Land - aber nicht für Urlaub. Der
Nagai Cup stand vor der Tür und das Dojo
Sakamoto in Burghausen lud dazu ein. Gemeinsam
mit Teilnehmern aus Deutschland, Österreich,
Tschechien, Italien und der Schweiz nutzen wir das sonnige
Wochenende für intensive Kämpfe im
Wettkampfpool. Auch wir schickten eine kleine
Gruppe an Aktiven und Kampfrichtern in den Ort
mit der weltlängsten Burganlage und kehrten
nicht mit leeren Händen heim...
Mit einer obligatorischen Verspätung starteten wir
am Freitag Nachmittag in Richtung
Burghausen. Im großzügigen 9er-Bus
machten wir uns es so gut wie möglich bequem -
egal ob am Steuer, in der Online-Vorlesung der Uni
oder bei einer Telefonkonferenz. Jeder hatte
seinen Platz und war bereit für eine ziemlich
lange Fahrt. Diese verlief soweit staufrei und
entspannt. In der abendlichen Stunde lüstete es
uns nach einem feinen Dinner in
Regensburg. Der Italiener kurz hinter der
Autobahnabfahrt wurde schließlich als Ziel
auserwählt und kostete uns am Ende des Tages -
dank der exorbitanten Wartezeiten - viel zu viel
unserer wertvollen Zeit. Nichtsdestotrotz
erreichten wir in später Stunde unser
Ziel und konnten sogar noch einen Blick auf
die beleuchtete Burganlage
erhaschen. Dann hieß nur noch die Ferienwohnung
ausfindig machen (komplizierter als gedacht so
nachts halb 12) und ab ins Bett...
Nach einer verhältnismäßig langen Nachtruhe
starteten wir in den Samstag. Bei Kaffee
und Brezn in der Burghausener City bereiteten wir
uns auf den Tag vor. Für Thomas, Hagen
und Sandra sollte dieser adrett mit Hemd
und Krawatte stattfinden - denn die drei
fungierten beim Nachwuchsturnier als Kampfrichter.
Als einziger Vertreter unseres Dojos hielt Hauke
unsere Ehre hoch und erreichte sowohl in Kata
als auch im Kumite den 2. Platz in
seiner Kategorie. Das musste natürlich gefeiert
werden - bei einem kleinen Sightseeing-Trip
entlang der Burganlage. Pünktlich zur Golden Hour
vertraten wir uns also noch etwas die Beine und
konnten tatsächlich unsere Umgebung auch
mal kennenlernen. Sonst waren die Wettkampftage
meist so lang, dass für solche Unternehmungen nie
Zeit war. Zum Abschluss des Tages kochten
wir noch ein feines Mahl in der FeWo, um unsere
Energiereserven für den nächsten Tag aufzufüllen.
In gemeinsamer Runde ließen wir schließlich den
Tag ausklingen und fielen müde in unsere Betten.

Der Sonntag begann mit einem zeitigen
Frühstück und dem Zusammenpacken. In der Wettkampfhalle
angekommen - mal wieder bei schönstem Sonnenschein
- wurde es ernst. Dieses Mal waren deutlich mehr
Teilnehmer als in den letzten Jahren -
schön zu sehen, dass dieses Turnier auch
international ein fester Termin im Kalender ist. Hagen
und Thomas wählten das gleiche Outfit wie
am Vortag. Sie fungierten als Haupt-
und Seitenkampfrichter an ihrem jeweiligen
Pool. Den Anfang machten die Team-Wettkämpfe. In
der Kategorie "Kata-Team -
Damen und Herren" starteten Theresa und Sandra
(gemeinsam mit Alina aus Greven) für Deutschland.
Für einen Podestplatz reichte es bei der starken
Konkurrenz nicht, aber für das wenige Training
zusammen, zeigten sie eine gute Leistung. Weiter
ging es für Theresa und Jessica
mit Kata Einzel und später für Theresa
noch mit Kumite. Bei einem großen und
starken Teilnehmerfeld konnte sich zwar keine bis
zum Ende durchsetzen, aber sich wenigstens den ein
oder anderen Punkt sichern. Zum Abschluss stand
noch Team-Kumite auf dem Programm. Und da
spontan bekanntlich am Besten ist, sprang Sandra
kurzerhand als dritte Kämpferin ein. Gemeinsam mit
Theresa und Bianca aus München
erkämpften sie sich den 3. Platz.

Zu doch etwas vorgerückter Stunde
verließen wir schließlich Burghausen und begaben
uns in Richtung Heimat. Mit
ordentlich Tempo auf dem Tacho und einem
obligatorischen Halt beim Goldenen M, erreichten
wir gegen Mitternacht den Hafen der
Heimat - das gute alte Dresden...
Danke an das Dojo Sakamoto für die
super Organisation der beiden
Wettkampftage und herzlichen Glückwunsch
zum 30-jährigen Dojo-Jubiläum.
Oss Sandra.

Samstag - Impressionen vom Wettkampf

Samstag - kleiner Abendspaziergang auf der
Burganlage
Sonntag
- Eindrücke aus den Team- und Einzelwettkämpfen
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